Montaña Clara, Unbewohnte Insel im Chinijo-Archipel, Spanien
Montaña Clara ist eine unbewohnte Insel im Chinijo-Archipel, der zum spanischen Archipel der Kanarischen Inseln gehört. Sie liegt nordwestlich von Lanzarote und besteht aus vulkanischem Gestein, das ihr eine raue, zerklüftete Form gibt.
Montaña Clara gehörte wie die anderen Inseln des Chinijo-Archipels lange Zeit Privatpersonen und wechselte im Laufe der Jahrhunderte mehrfach den Besitzer. Erst im 20. Jahrhundert wurde sie unter Naturschutz gestellt und ist heute Teil des Naturparks des Chinijo-Archipels.
Die Insel ist heute ein Schutzgebiet und bietet Nistplätze für Seevögel, die in dieser Region brüten und großziehen. Der Name deutet auf die sichtbaren Felsformationen hin, die dem Ort sein Aussehen geben.
Die Insel ist nur mit dem Boot von Lanzarote aus erreichbar, und für das Betreten ist eine Sondergenehmigung erforderlich. Da es keinerlei Infrastruktur gibt, sollten Besucher gut vorbereitet sein und festes Schuhwerk für das felsige Gelände mitbringen.
Im Jahr 2007 versuchten die Erben des letzten Privatbesitzers, Montaña Clara zu verkaufen, was international für Aufsehen sorgte. Der Verkauf scheiterte letztlich, da die spanischen Behörden die Insel als Schutzgebiet eingestuft hatten.
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