Kloster Oia, Zisterzienserkloster in Oia, Spanien
Das Königliche Kloster Santa María de Oia ist ein Zisterzienserkloster an der galizischen Küste mit drei Schiffen in Kreuzform und einem Chor aus dem 17. Jahrhundert. Die Kirche ragt über Klippen auf und bietet Blick auf den Atlantik.
Es wurde 1137 gegründet und erhielt seinen königlichen Titel 1624, nachdem die Mönche die Küste gegen einen türkischen Flottenangriff erfolgreich verteidigten. Dieses Ereignis machte das Kloster zu einem Symbol für Widerstand gegen äußere Bedrohungen.
Das Kloster zeigt eine Mischung aus romanischen, gotischen und barocken Elementen, die über Jahrhunderte hinweg entstanden ist. Diese verschiedenen Baustile erzählen von den vielen Veränderungen, die das Gebäude bis ins 18. Jahrhundert erlebt hat.
Das Kloster liegt an der portugiesischen Küstenroute des Jakobsweges und ist über die Straße 550 zwischen Baiona und A Guarda erreichbar. Der Standort ermöglicht es Wanderern, das Kloster als Teil einer längeren Reise zu besuchen.
Dies ist das einzige spanische Zisterzienserkloster, das direkt an der Atlantikküste gebaut wurde und diente den Mönchen sowohl als religiöses Zentrum als auch als Verteidigungsposten. Die Mönche lebten nicht isoliert, sondern waren aktiv in der Sicherung der Küstenregion präsent.
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