Kloster Santa María la Real de Irache, Romanisches Kloster in Ayegui, Spanien
Das Kloster Irache ist eine ehemalige Klosteranlage in Ayegui, im Norden Spaniens, die verschiedene Baustile vereint: Romanik, Zisterzienserstil, Herreria und Platereskes. Zur Anlage gehören eine Kirche, Kreuzgänge, Wohnbereiche und Ausstellungsräume, die alle miteinander verbunden sind.
Das Kloster wurde um das Jahr 800 gegründet und entwickelte sich im Laufe des Mittelalters zu einem wichtigen religiösen Zentrum entlang des Jakobswegs. Im 19. Jahrhundert wurde es aufgelöst und sein monastisches Leben endete mit den Säkularisierungsmaßnahmen jener Zeit.
Das Kloster liegt direkt am Jakobsweg und ist für viele Pilger heute noch ein Zwischenstopp auf dem Weg nach Santiago de Compostela. Wer durch die alten Gänge und Höfe geht, spürt, dass dieser Ort seit jeher als Rast- und Begegnungsort genutzt wurde.
Das Gelände umfasst alte Steintreppen und unebene Böden, weshalb festes Schuhwerk empfohlen wird. Es lohnt sich, genug Zeit einzuplanen, um die verschiedenen Bereiche der Anlage in Ruhe zu erkunden.
Neben dem Kloster befindet sich ein Brunnen, der traditionell sowohl Wasser als auch Wein für Pilger auf dem Jakobsweg anbietet. Diese Gewohnheit ist bis heute erhalten geblieben und der Brunnen ist einer der wenigen Orte der Welt, an dem Wein kostenlos aus einem öffentlichen Hahn fließt.
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