Ciempozuelos, Gemeinde in der südlichen Region Madrid, Spanien
Ciempozuelos ist eine Gemeinde in der südlichen Madrid-Region auf etwa 568 Metern Höhe. Sie erstreckt sich über ein Gebiet nahe des Jarama-Flusses und beherbergt rund 25.000 Einwohner.
Das Gebiet enthält archäologische Überreste aus der Glockenbecher-Kultur mit bedeutsamen Keramikfunden, die zwischen 1894 und 1895 ausgegraben wurden. Diese Entdeckungen zeigen, dass dort bereits in vorgeschichtlicher Zeit Menschen siedelten.
Der Name Ciempozuelos stammt von hundert Brunnen, die früher ein Zentrum über unterirdische Kanäle mit Wasser versorgten. Diese wassertechnische Lösung zeigt, wie die Bewohner ihre Umgebung geschickt nutzten.
Der Ort wird durch eine eigene Bahnstation an der Madrid-Aranjuez-Bahnlinie mit direkter Verbindung zu Madrid verbunden. Besucher können somit bequem mit der Bahn an- und abreisen.
Im 19. Jahrhundert wurden hier zwei Psychiatrien gegründet - eine für Männer und eine für Frauen - die beide von der San-Juan-de-Dios-Organisation betrieben werden. Diese medizinische Einrichtungen prägen bis heute das Stadtbild.
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