Salinas Espartinas, archäologische Stätte in Spanien
Die Salinas Espartinas sind antike Salzabbaustätten in Ciempozuelos, wo Wasser durch unterirdische Galerien fließt und Mineralien löst. Das Wasser sammelt sich in flachen Becken, wo es verdunstet und Salz hinterlässt, während noch heute die Überreste dieser Produktionsmethode im Gelände sichtbar sind.
Die Salzgewinnung an diesem Ort reicht bis in die Bronzezeit oder noch früher zurück und wurde kontinuierlich bis vor etwa 50 Jahren betrieben. Im Jahr 1826 wurde das Mineral Thenardita in der Gegend entdeckt und später, 2006, wurde die Stätte als Kulturgut anerkannt und unter Schutz gestellt.
Die Salinen wurden über Jahrhunderte von Arbeitern aus der Region bewirtschaftet, die Salz durch natürliche Verdunstung gewannen. Die Arbeit prägte das Leben der örtlichen Gemeinschaft und bleibt Teil ihrer Identität und ihres Stolzes auf dieses alte Handwerk.
Die Stätte ist über einen Feldweg zugänglich, erfordert aber Vorsicht, da die unterirdischen Galerien verlassen und strukturell instabil sind. Besucher sollten sich gut vorbereiten und nicht in unmarkierte Bereiche gehen, um ihre Sicherheit zu gewährleisten.
Ausgrabungen zwischen 2001 und 2002 enthüllten prähistorische Keramiken und über zwanzig rätselhaft erhaltene Höhlen, die möglicherweise für Zeremonien oder Bestattungen genutzt wurden. Das Mineral Thenardita, benannt nach dem Mentor eines Wissenschaftlers, wurde hier erstmals 1826 identifiziert und machte diesen Ort auch für die Mineralwissenschaft bedeutsam.
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