Peñas del Chache, Berggipfel in Haría, Spanien
Peñas del Chache ist die höchste Erhebung der Insel Lanzarote auf etwa 672 Metern und ragt deutlich über die umliegende Landschaft auf. Der Gipfel beherbergt eine Radarstation mit einem öffentlichen Aussichtsbereich, von dem aus man über die gesamte Insel und das Atlantik blickt.
Der Berg entstand in der Miozän-Zeit als Teil des Famara-Vulkankomplexes und gehört somit zu den ältesten geologischen Formationen Lanzarotes. Diese vulkanischen Ursprünge prägen das Aussehen und die Struktur der gesamten Insel bis heute.
Der Name Chache stammt aus der Sprache der Guanche, der ursprünglichen Bewohner der Kanarischen Inseln, und bedeutet Höhe. Besucher können an klaren Tagen von hier aus die Insellandschaft überblicken und sich in die Geschichte der ersten Menschen vorstellen, die diese Orte kannten.
Der Gipfel ist über eine Straße erreichbar, die bis zu einem Parkplatz hinauf führt, von dort sind es nur noch wenige Schritte zum Aussichtspunkt. Der Zugang zur Radarstation selbst ist nicht erlaubt, aber der öffentliche Bereich bietet bereits hervorragende Aussichten.
Die Hänge sind von speziellen Pflanzarten bewachsen, darunter die wilde Wolfsmilch Euphorbia regis-jubae und Besenginster-Arten, die sich an die trockenen Bedingungen angepasst haben. Diese niedrige Vegetation zeigt, wie Leben auch in extremen Umgebungen Wurzeln schlägt.
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