Pas and Miera valleys, Gebirgstäler in Kantabrien, Spanien.
Die Täler des Pas und des Miera sind zwei parallele Flusstäler im Norden Kantabriens, die von sanften Hügeln, Wäldern und kleinen Steindörfern geprägt sind. Die Landschaft wechselt zwischen offenen Weiden, bewaldeten Hängen und engen Tälern, durch die klare Flüsse fließen.
Die Gegend entwickelte sich ab dem 11. Jahrhundert rund um mittelalterliche Klöster, die den Bau romanischer Kirchen anregten und die frühe Besiedlung der Täler prägten. Viele dieser Kirchen sind noch heute in den Dörfern zu sehen.
Die Region ist für ihren Käse bekannt, den lokale Bauern an Hofläden und kleinen Straßenständen verkaufen. Wer durch die Täler fährt, sieht überall weidende Rinder und kleine Milchwirtschaftsbetriebe.
Markierte Wanderwege verbinden die Dörfer der Täler miteinander und ermöglichen es, die Gegend zu Fuß zu erkunden. Sommer und früher Herbst sind die angenehmsten Jahreszeiten für Wanderungen, da die Wege dann trocken und begehbar sind.
Die Pasiegos, eine Bevölkerungsgruppe aus diesen Tälern, praktizierten jahrhundertelang eine saisonale Wanderung zwischen Sommerweiden auf den Hängen und Wintersiedlungen im Tal. Diese Lebensweise erklärt, warum die Gehöfte so weit verstreut in der Landschaft liegen.
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