Nationalpark Monfragüe, Nationalpark in der Provinz Cáceres, Spanien
Monfragüe ist ein Nationalpark in der Provinz Cáceres in Extremadura, der 18.396 Hektar mediterranen Wald und Buschland am Zusammenfluss von Tajo und Tiétar umfasst. Die Landschaft besteht aus steilen Felswänden, bewaldeten Hügeln und offenen Tälern, durch die beide Flüsse fließen.
Das Gebiet erhielt 1979 Schutz als Naturpark, um die Anpflanzung von Eukalyptusplantagen zu verhindern, die einheimische Wälder bedrohten. Der Status als Nationalpark wurde 2007 verliehen und sicherte die Erhaltung der mediterranen Flora und Fauna.
Der römische Name mons fragorum verwies auf die dichten Wälder des Gebirges und findet sich heute in der Bezeichnung des Parks wieder. Eine kleine Kapelle neben den Ruinen der Burg enthält eine Marienfigur aus dem 17. Jahrhundert, die Wanderer und Einheimische besuchen.
Sieben markierte Wege führen durch das Schutzgebiet und eignen sich zum Wandern, Radfahren oder Reiten, wobei die Strecken zwischen 16 und 46 Kilometer lang sind. Einige Aussichtspunkte entlang der Routen ermöglichen gute Sicht auf die Felsformationen und die Flüsse.
Mehr als 200 Wirbeltierarten leben im Park, darunter Spanischer Kaiseradler, Mönchsgeier, Schmutzgeier und Schwarzstorch, die in den Felswänden brüten. Die Nester der Geier sind oft von den Aussichtspunkten aus sichtbar, besonders während der Brutzeit.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.