Extremadura, Autonome Region im Westen Spaniens
Extremadura ist eine autonome Region im Westen Spaniens, die die Provinzen Cáceres und Badajoz umfasst. Die Landschaft wechselt zwischen Gebirgszügen, Flussebenen und ausgedehnten Weideflächen für Schafe und Schweine.
Die Region war jahrhundertelang Grenzgebiet zwischen verschiedenen Königreichen und Kulturen während des Mittelalters. Im 16. Jahrhundert brachen von hier viele Konquistadoren nach Amerika auf und prägten die spanische Kolonialgeschichte.
In dieser Gegend stammen viele traditionelle Gerichte aus der Schweinezucht und Käseherstellung, die auf den weiten Weideflächen stattfindet. Der Name leitet sich von den alten Grenzen zwischen christlichen und maurischen Territorien ab.
Die meisten Städte liegen an Hauptstraßen, die von Madrid oder Portugal aus zugänglich sind, während ländliche Dörfer oft nur mit dem Auto erreichbar sind. Zugverbindungen verbinden die größeren Orte wie Mérida, Cáceres und Badajoz miteinander und mit der Hauptstadt.
Im Nationalpark Monfragüe lebt die größte Kolonie von Mönchsgeiern Europas, die zwischen den Klippen über dem Tajo-Fluss nisten. Die alten Steineichenwälder bieten auch Lebensraum für Pardelluchse und spanische Kaiseradler.
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