Granadilla, Verlassenes mittelalterliches Dorf in Zarza de Granadilla, Spanien
Granadilla ist ein mittelalterliches Dorf auf einer Halbinsel im Reservoir Gabriel y Galán in Zarza de Granadilla, Spanien. Eine Granitmauer umschließt die Steinhäuser, schmalen Gassen und eine Kirche, die sich um eine Burg im Zentrum gruppieren.
König Ferdinand von León gründete die Siedlung im Jahr 1170 unter dem Namen Villa de Granada. Die Bewohner verließen das Dorf im Jahr 1960, als die Regierung den Stausee Gabriel y Galán anlegen ließ.
Der Ortsname leitet sich von Granatapfel ab, ein Hinweis auf die maurische Vergangenheit der Region. Die Longueras, ummauerte Nutzgärten innerhalb der Festung, dienten den Bewohnern als Nahrungsquelle während Belagerungen und sind heute noch als steinerne Umfriedungen sichtbar.
Das Gelände liegt auf einer Halbinsel und bietet Rundwege durch die leeren Gassen und entlang der Mauer. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da einige Bereiche uneben sind und Steine lose liegen können.
Das Wasser des Stausees steigt in manchen Jahren so hoch, dass es die unteren Teile der Halbinsel überflutet. Die Burg aus dem 15. Jahrhundert diente ursprünglich den Herzögen von Alba als Sommersitz und Jagdschloss.
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