Las Hurdes, Bergregion im Norden von Cáceres, Spanien
Las Hurdes ist eine Bergregion im Norden der Provinz Cáceres, Spanien, die sich durch enge Täler, bewaldete Hänge und kleine verstreute Dörfer auszeichnet. Die Wege schlängeln sich über steinige Pässe und folgen den Flussläufen, während die Häuser aus Schiefer und Granit an den Abhängen kleben.
Der Besuch von Alfonso XIII. im Jahr 1922 brachte das verborgene Leben in diesen Bergen erstmals ins Licht der Öffentlichkeit und löste nationale Debatten über ländliche Armut aus. Später drehte Luis Buñuel einen Dokumentarfilm, der die Aufmerksamkeit auf den Wandel der Region lenkte.
Die Bewohner dieser Gegend sprechen einen eigenen Dialekt, der Elemente aus dem Portugiesischen und dem Leonesischen enthält. An Festtagen tragen manche noch die typischen schwarzen Wollanzüge und handbestickte Trachten, die an die Isolation der Region erinnern.
Gästehäuser und kleine Pensionen bieten Unterkunft in den fünf Gemeinden, die über asphaltierte Bergstraßen miteinander verbunden sind. Man sollte sich auf schmale Kurven und steile Anstiege einstellen, besonders im Winter können Nebel und Regen die Sicht einschränken.
In einigen Dörfern sieht man noch die alten Bienenhäuser aus Kork und Stein, die direkt in die Felswände gebaut wurden. Diese Konstruktionen schützten die Bienenstöcke vor Bären, die früher durch diese Wälder streiften.
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