Hanging Houses, Wohngebäude in Cuenca, Spanien.
Die Hängenden Häuser erstrecken sich von einer vertikalen Felswand über der Huécar-Schlucht, wobei Holzbalkone aus den steinernen Fassaden herausragen. Die drei verbliebenen Gebäude stehen direkt am Rand des Abgrunds und bilden eines der bekanntesten Bilder der Stadt.
Die drei verbliebenen Wohnbauten stammen aus dem 14. Jahrhundert und dienten als herrschaftliche Wohnsitze für Adlige, die die mittelalterliche Stadt besuchten. Später wurden sie mehrfach umgebaut und mit Elementen anderer historischer Gebäude ergänzt.
Das Museum für Spanische Abstrakte Kunst nutzt zwei der Gebäude seit 1966 und zeigt Werke zeitgenössischer spanischer Künstler in diesen historischen Räumen. Besucher können durch die Galerien gehen und dabei die Verbindung zwischen moderner Kunst und der mittelalterlichen Architektur erleben.
Die Gebäude sind von Dienstag bis Sonntag zwischen 11:00 und 20:00 Uhr für Besucher geöffnet, wobei Führungen in mehreren Sprachen angeboten werden. Der Zugang erfolgt über die Altstadt und bietet nach dem Besuch Blicke hinunter in die Schlucht.
Die Fassaden enthalten Elemente anderer historischer Gebäude, darunter eine Renaissancefront eines alten Palastes aus Villarejo de la Peñuela. Diese Teile wurden während späterer Renovierungen hinzugefügt und verleihen den Häusern ihr heutiges Aussehen.
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