L'Alcúdia, Gemeinde in Spanien
L'Alcúdia ist eine kleine Gemeinde in der Ribera Alta, die sich durch breite Straßen und schlichte alte Häuser auszeichnet. Das Dorf wird von einer Kirche im achtzehnten Jahrhundert mit großem Turm und Kuppel dominiert, während die Umgebung von Bewässerungsfeldern und dem nahen Fluss Júcar geprägt wird.
Das Dorf entstand auf arabischen Grundlagen und wurde 1238 von Jaime I. an Pedro de Montagut übergeben, der es als Siedlung mit definierten Regeln gründete. Während der Renaissance erlebte der Ort Wohlstand durch Seidenhandwerk und Landwirtschaft, bevor die Eisenbahn im neunzehnten Jahrhundert die Verbindung zu Valencia verbesserte.
Das Dorf wird durch seine Septemberfeste zu Ehren der Jungfrau del Oreto lebendig, bei denen Prozessionen, traditionelle Tänze und Musikaufführungen die Straßen erfüllen. Die über hundert Jahre alte Musikkapelle des Ortes trägt bis heute bei feierlichen Anlässen zur Pflege dieser Bräuche bei.
Der Ort ist mit dem Auto über die Mittelmeerautobahn oder mit dem Zug erreichbar, da die Bahnstation im Dorf liegt. Die Straßen sind in der Regel ruhig, und die Gemeinde ist klein genug, um zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erkunden, wobei Parkplätze in der Nähe des Zentrums verfügbar sind.
Im Zentrum des Ortes steht ein über zweitausend Jahre alter Olivenbaum, der seit Menschengedenken am Leben ist und sich durch sein enormes Gewicht und weitreichende Äste auszeichnet. Der Baum wurde der Legende nach am Sankt-Andreas-Tag gepflanzt und bleibt bis heute ein stilles Zeichen der langen Geschichte dieses Platzes.
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