Castro de la Mesa de Miranda, Eisenzeitliche archäologische Stätte in Chamartín, Spanien.
La Mesa de la Miranda ist eine Befestigungsanlage auf einem strategischen Hügel in der nördlichen Sierra de Ávila, die aus drei verteidigten Bereichen besteht, die durch Mauern verbunden sind. Die Stätte umfasst auch eine ausgedehnte Nekropole mit zahlreichen Bestattungen, die Einblicke in das Leben der damaligen Bevölkerung bietet.
Die Befestigung wurde von den Vettonen, einem keltischen Volk, vom späten 5. Jahrhundert vor Christus bis zur römischen Eroberung bewohnt. Die Stätte spiegelt die lange Periode wider, in der dieses Gebiet von dieser Gemeinschaft kontrolliert wurde, bevor es unter römische Herrschaft kam.
Die Nekropole La Osera enthält 2230 Brandgräber mit Grabbeigaben, die eine von militärischer Aristokratie geführte Gesellschaftsstruktur zeigen.
Die Stätte liegt westlich von Ávila und ist über eine unbefestigte Straße von der Landstraße AV-110 aus erreichbar, die nach Chamartín führt. Der Besuch erfordert zweckmäßiges Schuhwerk und Wasser, besonders in den wärmeren Monaten, da das Gelände offen und exponierten ist.
Die Gräber der zugehörigen Nekropole zeigen eine interessante Anordnung, die möglicherweise auf alte Überzeugungen über das Jenseits hinweist. Diese räumliche Ausrichtung bietet einen seltenen Einblick in die geistigen Vorstellungen der keltischen Bewohner.
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