Santimamiñe kobazuloa, Prähistorischer Höhleneingang in Kortezubi, Spanien.
Santimamiñe ist eine Höhle mit prähistorischer Bedeutung in Kortezubi im Baskenland. Das System erstreckt sich tief in den Berg, wobei die Wände Bilder von Tieren zeigen und der Boden Spuren von Schichten offenbart, die über Jahrtausende entstanden sind.
Die Malereien entstanden in der Magdalénien-Zeit vor etwa 13 000 Jahren, als Jäger und Sammler diese Region bewohnten. Später wurden Spuren menschlicher Besiedlung aus verschiedenen Zeitaltern entdeckt, was zeigt, dass der Ort über lange Zeiträume hinweg genutzt wurde.
Der Ort ist seit 2008 UNESCO-Welterbe und zeigt, wie Menschen in der Steinzeit hier lebten und ihre Gedanken in Bildern festhielten. Die Malereien spiegeln den Alltag und die Tiere wider, die diese Gemeinschaften umgaben.
Der tatsächliche Höhlengang ist für Besucher nicht zugänglich, aber ein Informationszentrum vor Ort bietet eine digitale 3D-Tour des Innenraums an. Es ist ratsam, vorher nachzufragen, da die Besuchsmöglichkeiten saisonal schwanken können.
Zwei Kinder entdeckten die Höhle zufällig beim Spielen in der Nähe des Eingangs, was Jahrzehnte intensiver archäologischer Arbeit auslöste. Diese zufällige Entdeckung führte zur Freilegung von Beweisen für menschliche Aktivitäten über mehrere Jahrtausende hinweg.
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