Contrebia Belaisca, Archäologische Stätte in Botorrita, Spanien.
Contrebia Belaisca ist eine archäologische Stätte auf einem Hügel namens Cabezo de las Minas neben dem Fluss Huerva, südwestlich von Zaragoza. Die Überreste erstrecken sich über ein großes Gelände und zeigen, wo diese keltiberische Stadt ihre Häuser, Lagerhallen und Befestigungen hatte.
Die Siedlung entstand im 5. Jahrhundert v. Chr. und wurde später im 4. Jahrhundert v. Chr. mit Befestigungen verstärkt. Sie wurde zerstört, als Julius Caesar die Region 49 v. Chr. eroberte.
Die Siedlung zeigt, wie die Keltiber ihre Gemeinschaft organisierten, mit Bereichen für Verwaltung und religiöse Praktiken auf dem oberen Plateau. Man kann heute sehen, wie unterschiedliche Teile des Ortes verschiedenen Zwecken dienten und welche Rolle bestimmte Gebäude im täglichen Leben spielten.
Der Ort liegt relativ nah bei Zaragoza und ist mit Auto oder öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Es ist hilfreich, bequeme Schuhe zu tragen, da das Gelände hügelig ist und die Wege zum Erkunden der Ruinen länger ausfallen.
An diesem Ort wurden mehrere Bronzeplaketten mit Inschriften gefunden, die in zwei Sprachen geschrieben waren. Diese Plaketten sind unter den wenigen erhaltenen Dokumenten aus der Zeit und zeigen, wie die Menschen damals ihre Gesetze und Landstreitigkeiten aufzeichneten.
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