Telefèric de Montjuïc, Städtische Seilbahn in Montjuïc, Spanien
Die Montjuïc-Seilbahn ist ein städtisches Luftstraßensystem in Barcelona, das durch schwebende Kabinen über 752 Meter zwischen dem Stadtzentrum und dem Montjuïc-Hügel verbindet. Die Anlage fährt über Baumwipfel und Straßen hinweg und bietet Platz für mehrere Dutzend Passagiere gleichzeitig.
Die Seilbahn wurde im Juni 1970 eröffnet und veränderte den Zugang zur Burg auf dem Montjuïc, die zuvor hauptsächlich zu Fuß oder mit dem Bus erreichbar war. Die Anlage wurde später für die Olympischen Spiele 1992 modernisiert und ist seither eine feste Verbindung zwischen Stadt und Hügel geblieben.
Die Gondeln stammen aus der Zeit, als der Hügel für die Olympischen Spiele umgestaltet wurde, und heute nutzen Familien die Kabinen oft für einen entspannten Aufstieg. Wer an sonnigen Tagen mitfährt, sieht zwischen Himmel und Hafen viele Besucher fotografieren und zeigen, wie sich die Stadt unter ihnen ausbreitet.
Die Kabinen verkehren täglich ab dem späten Vormittag, und der Betrieb hängt stark von den Wetterbedingungen ab, da Wind die Fahrt unterbrechen kann. Wer früh am Tag kommt, findet meist kürzere Wartezeiten, während nachmittags und an Wochenenden längere Schlangen entstehen.
Die Kabinen schweben über den Park und die Sportanlagen, sodass man beim Aufstieg plötzlich über Schwimmbäder und Laufbahnen hinwegsieht, die für die Spiele 1992 gebaut wurden. Viele Besucher bemerken erst während der Fahrt, wie grün die Hänge von Montjuïc tatsächlich sind.
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