San Isidro, Katholische Barockkirche im Centro, Madrid, Spanien
Die Colegiata de San Isidro ist eine barocke Basilika im Madrider Zentrum, die einst als Kathedrale der Stadt diente. Zwei hohe Türme flankieren die weiße Steinfassade, die durch Rundbögen und rechteckige Fenster gegliedert wird.
Der Bau begann im Jahr 1622 unter Leitung des Architekten Pedro Sánchez und dauerte mehr als vier Jahrzehnte bis zur Fertigstellung 1664. Im 19. Jahrhundert übernahm das Gebäude vorübergehend die Funktion der Kathedrale von Madrid.
Die Basilika dient als Begräbnisstätte des heiligen Isidor, Schutzpatron Madrids, dessen sterbliche Überreste Pilger und Gläubige aus der ganzen Stadt anziehen. An Festtagen versammeln sich die Menschen in der Kirche, um die Tradition der Verehrung dieses Bauernheiligen fortzusetzen.
Die Kirche liegt in der Calle Toledo Nummer 37 unweit der Plaza Mayor und öffnet ihre Haupttür für Besucher während der Woche. Der Eingang befindet sich auf Straßenniveau und erlaubt einen direkten Zugang zum Kirchenschiff.
Unter dem Hauptaltar befindet sich ein alter Brunnen, der mit dem Wunder des heiligen Isidor verbunden ist, als dieser seinen Sohn aus dem Wasser rettete. Der Brunnen ist noch heute erhalten und bildet einen ungewöhnlichen Teil der Kirchenstruktur.
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