Cave of Chufín, Prähistorischer Höhleneingang in Riclones, Kantabrien, Spanien
Die Chufín-Höhle ist ein prähistorischer Höhleneingang in Riclones mit einem Vorraum, in dem zahlreiche Tiergravierungen zu sehen sind, gefolgt von einem Gang zu einer großen Grotte. Der unterirdische Raum erstreckt sich bis zu einer künstlichen Wasserfläche, die durch einen Staudamm entstanden ist.
Die Höhle wurde in den 1940er Jahren während des Baus des Staudamms La Palombera entdeckt und enthält Kunstwerke aus einer Zeit vor etwa 17.420 Jahren. Diese frühen menschlichen Spuren zeigen, dass die Region lange vor moderner Zeit besiedelt und als künstlerischer Raum genutzt wurde.
Der Eingangsbereich zeigt antike Gravierungen von Hirschen, Bisons und möglicherweise Fischen, die durch Kratztechniken in die Felsoberfläche eingraviert wurden.
Der Besuch erfordert einen etwa 2 Kilometer langen Spaziergang vom Besucherzentrum am Fußballplatz von Riclones. Führungen sind auf kleine Gruppen von höchstens sechs Personen beschränkt, um den empfindlichen Ort zu schützen.
Die Gravierungen wurden mit primitiven Kratztechniken direkt in den Fels eingraviert und sind trotz ihres Alters noch deutlich sichtbar. Dieses handwerkliche Verfahren zeigt die frühen künstlerischen Fähigkeiten und Werkzeuge der Menschen dieser Zeit.
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