Convent of las Comendadoras de Santiago, Religiöses Kloster an der Plaza de las Comendadoras, Madrid, Spanien.
Das Kloster der Comendadoras de Santiago in Madrid ist ein religiöses Gebäude mit einer Kirche im Grundriss eines griechischen Kreuzes. Die Kirche hat eine zentrale Kuppel, die von vier gleichlangen Armen umgeben ist und durch Pendentifs gestützt wird.
König Philipp IV. gründete das Kloster 1650 und bestimmte es als Wohnort für Nonnen des Santiagomilitärordens. Im Jahr 1773 führte Architekt Francisco Sabatini eine umfassende Umgestaltung der Anlage rund um die Hauptkirche durch.
Der Name der Anlage bezieht sich auf die Ordensschwestern des Santiagoordens, die hier lebten und beteten. Besucher können heute die Verbindung zwischen militärischem Orden und klösterlichem Leben in den Räumen spüren.
Das Kloster liegt zentral in Madrid und ist mit mehreren öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Die Stationen Noviciado, San Bernardo und Ventura Rodriguez bieten U-Bahn-Verbindungen, und mehrere Buslinien bedienen das Viertel.
Die hohe Altarwand zeigt ein Gemälde von Lucas Jordan, das Santiago in der Schlacht von Clavijo darstellt. Dieses religiöse Werk ist ein seltenes Beispiel für die barocke Darstellung von Heiligenlegenden in spanischen Konventen.
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