Ferrer building, Art Nouveau Wohngebäude in Valencia, Spanien
Das Ferrer-Gebäude ist ein Wohngebäude mit weißen und grünen karierten Fliesen auf seinen drei Fassaden, gekrümmten Ecken und vertikalen Fenstermustern über vier Geschosse verteilt. Die Struktur hat eine fünfseitige unregelmäßige polygonale Form mit unterschiedlichen Gestaltungskonzepten auf jeder Seite.
Vicente Ferrer Pérez entwarf diese Wohnstruktur 1908 als Investitionsobjekt für seinen Vater und als Residenz für die Familie. Das Gebäude entstand in einer Blütezeit des Jugendstils in Valencia und stellt ein Beispiel für die stilistische Entwicklung dieser Periode dar.
Das Gebäude zeigt valencianischen Jugendstil mit geometrischen Pflanzenelementen, die Blätter und Orangen in seinen inneren Geländern und Holzarbeiten darstellen. Diese Details spiegeln die lokale Tradition wider, Zitrusfrüchte als Symbole der Region in Designelemente zu integrieren.
Das Gebäude befindet sich in der Straße Cirilo Amoros 29 im Zentrum Valencias und enthält acht Wohnungen auf vier Ebenen verteilt. Jedes Schlafzimmer hat eine direkte Belüftung, was für eine angenehme Luftzirkulation in den Räumen sorgt.
Das Gebäude hat eine ungewöhnliche fünfseitige unregelmäßige polygonale Form, die etwa 421 Quadratmeter umfasst. Diese geometrisch komplexe Anordnung entstand durch die besonderen Anforderungen des Grundstücks und macht das Gebäude zu einem bemerkenswerten Beispiel innovativer Architekturlösungen der Zeit.
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