Church of Santa Maria Reina, Kirche im Renaissancestil in Les Corts, Barcelona, Spanien.
Die Kirche Santa Maria Reina ist ein Kirchengebäude im Stil der Neorenaissance im Viertel Pedralbes in Barcelona, mit zwei Kreuzgängen und einer markanten Kuppel. Der Bau verfügt außerdem über einen Glockenturm, der sichtbar über die Dächer der Umgebung hinausragt.
Die Kirche wurde zwischen 1922 und 1936 auf Initiative von Josep Nicolau d'Olzina erbaut, der das Projekt privat finanzierte und den Bau sowohl als Wohnsitz für Mönche des Klosters Montserrat als auch als seine eigene Grabstätte bestimmte. Diese ungewöhnliche Kombination aus Klosterfunktion und Privatmausoleum prägte die Anlage von Anfang an.
Das Eingangsportal zeigt Gemälde der Jungfrau Maria, der Heiligen Eulalia und des Heiligen Georg, die zu den wichtigsten religiösen Figuren der katalanischen Tradition gehören. Wer die Kirche betritt, begegnet diesen Darstellungen als erstes und spürt sofort den lokalen religiösen Charakter des Ortes.
Die Kirche befindet sich im Viertel Pedralbes, in einem ruhigen, von Villen geprägten Teil von Barcelona, gut zu Fuß von der nächsten Metrostation aus erreichbar. Da regelmäßige Gottesdienste stattfinden, empfiehlt es sich, den Besuch so zu planen, dass man nicht mitten in eine Feier kommt.
Die Kuppel des Gebäudes wurde direkt vom Florentiner Baptisterium San Giovanni inspiriert, und die Kapelle lehnt sich an Filippo Brunelleschis Pazzi-Kapelle in der Kirche Santa Croce an. So vereint der Bau zwei verschiedene florentinische Referenzen an einem einzigen Ort in Barcelona.
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