Cabo Vidio, Kap und Halbinsel in Oviñana, Spanien
Cabo Vidio ist ein Felskap an der Küste von Asturien, Spanien, dessen Plateau aus Quarzit und Schiefer steil aus dem Meer aufsteigt. Auf dem felsigen Hochplateau steht ein Leuchtturm, von dem aus man weite Abschnitte der kantabrischen Küste überblicken kann.
Das Kap war jahrhundertelang für Schiffe gefährlich, weil es weit in die Kantabrische See hineinragt und von Nebel und Strömungen umgeben ist. Der Leuchtturm wurde 1950 errichtet, nachdem zahlreiche Schiffswracks in diesen Gewässern die Notwendigkeit einer festen Warnung verdeutlicht hatten.
Die Fischer der Umgebung orientieren sich noch heute an diesem Kap, wenn sie die Strömungen und das Wetter entlang der Küste einschätzen. Die kleinen Felsenbuchten unterhalb des Plateaus dienten früher als Schutzplätze für Boote und sind heute bei Anglern beliebt.
Ein Rundweg verbindet das nahegelegene Dorf mit dem Hochplateau und ist in gutem Wetter in etwa drei Stunden zu bewältigen. Festes Schuhwerk ist wichtig, da der Weg felsige Abschnitte und steile Passagen enthält.
Unterhalb des Leuchtturms befindet sich eine natürliche Meereshöhle namens La Iglesiona, deren Steingewölbe an ein kleines Kirchenschiff erinnern. Seefahrer nutzten früher diese Kammer, um Schallsignale bei dichtem Nebel zu verstärken.
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