Las Quilamas, Naturschutzgebiet in Salamanca, Spanien
Las Quilamas ist ein Naturschutzgebiet in der Sierra de Francia mit tiefen Tälern, steilen Bergen und mehreren Flüssen, die das Gelände durchziehen. Das Gebiet erstreckt sich über weitläufige Höhenzüge mit vielfältiger Vegetation und bietet unterschiedliche Landschaften je nach Höhenlage.
Das Schutzgebiet wurde 1991 gemäß dem Naturschutzgesetz von Kastilien und León gegründet, um die Vogelwelt und andere natürliche Lebensräume zu schützen. Die lange Geschichte der Landnutzung durch Hirten und Bauern prägte das heutige Erscheinungsbild der Gegend.
Die Region ist Heimat kleiner Dörfer, die ihre traditionelle Lebensweise bewahrt haben und deren Namen auf alte Siedlungsmuster hindeuten. Die Menschen hier sind eng mit dem Land verbunden und nutzen die Natur auf nachhaltige Weise.
Der Zugang erfolgt meist von kleineren Dörfern aus, von denen mehrere Wanderstrecken in verschiedene Richtungen starten. Gutes Schuhwerk und Wasser sind wichtig, da die Wege durch bergiges Gelände führen und Schattenplätze selten sind.
Das Gebiet beherbergt eine der größten Kolonien von Gänsegeier in Kastilien und León, Vögel, die manchmal in riesigen Gruppen über den Tälern kreisen. Besucher können auch schwarze Störche und Wanderfalken beobachten, die an den Felswänden nisten.
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