Aracena Reservoir, Stausee in Spanien
Das Aracena-Reservoir ist ein Stausee in der Provinz Huelva, der 1970 fertiggestellt wurde und sich in den Bergen der Sierra de Aracena erstreckt. Das Becken wird von der Rivera de Huelva gespeist und ist von Wäldern und felsigem Terrain umgeben, wobei der Betondamm etwa 59 Meter hoch ist und sich über 690 Meter über das Tal erstreckt.
Das Reservoir wurde zwischen 1963 und 1970 errichtet, um die lokalen Gemeinden mit Wasser für Haushalt und Landwirtschaft zu versorgen. Die Konstruktion erforderte die Umsiedlung von sechs Häusern und etwa 30 Menschen, was die bedeutenden Veränderungen widerspiegelt, die der Staudamm für die Region mit sich brachte.
Das Reservoir ist eng mit dem Leben der umliegenden Dörfer verbunden und stellt einen wichtigen Bezug zur lokalen Identität dar. Die Menschen in der Region nutzen diesen Ort seit Jahrzehnten für Freizeit und Erholung, sodass das Wasser zur alltäglichen Landschaft und zum kollektiven Gedächtnis der Gemeinschaft gehört.
Das Reservoir ist über Straßen von den nahegelegenen Dörfern Aracena, Puerto Moral und Zufre aus erreichbar, mit guter Befahrbarkeit für Autos und Fahrräder. Besucher sollten sich auf saisonale Wetterbedingungen vorbereiten, da die Sommer warm und trocken sind, während Winter kühlere Temperaturen und mehr Regen mit sich bringen.
Bei der Fertigstellung 1970 mussten sechs Häuser und etwa 30 Menschen weichen, deren Geschichten Teil der lokalen Geschichte wurden und Besuchern zeigen, welche Auswirkungen großer Infrastrukturprojekte auf kleine Gemeinden hatten. Diese weniger bekannte Seite der Stauseengeschichte verdeutlicht die menschlichen Kosten der Modernisierung, die man beim Betrachten des heute friedlich wirkenden Wassers oft übersieht.
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