Cueva de Hércules, Römische Untergrundstruktur in Toledo, Spanien
Die Cueva de Hércules ist eine unterirdische römische Struktur in Toledo mit drei Steinbögen und antiken Mauern aus Opus Caementicium, das mit Opus Signinum verkleidet ist und aus dem 1. Jahrhundert stammt. Die Kammern befinden sich unter der Erdoberfläche und bewahren die Reste dieser Bauweise, die für die römische Zeit kennzeichnend ist.
Das Bauwerk entstand ursprünglich als Wasserreservoir in römischer Zeit und wurde später als Kirche des Heiligen Gines umgebaut, die bis 1841 bestand. Die Umwandlung zeigt, wie die Römer hinterlassenen Strukturen in Mittelalter für neue religiöse Zwecke umgenutzt wurden.
Die Höhle ist im Mittelalter mit der Legende des Herkules verbunden, der darin einen Palast mit versiegelten Schätzen bewacht haben soll. Die Namen der lokalen Könige von Toledo waren angeblich in den Verschlüssen eingraviert, die Generationen von Herrschern nacheinander hinzufügten.
Der Zugang ist normalerweise an Dienstagen bis Samstags verfügbar, mit eingeschränkten Öffnungszeiten am Mittag und Abend für die Erkundung des Ortes. Man sollte sich vorher informieren, da die Besuchsbedingungen variabel sind und der Zugang manchmal eingeschränkt sein kann.
Kardinal Siliceo schickte 1546 Forscher in die Höhlen, um sie zu erkunden, doch diese kehrten unter rätselhaften Umständen zurück, die zu ihrem Tod führten. Die unerklärlichen Ereignisse gehören zu den geheimnisvollen Geschichten, die sich um diesen Ort ranken.
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