Reservoir La Viñuela, Stausee in Spanien
Der Stausee La Viñuela ist das größte Wasserreservoir der Provinz Málaga und liegt im Tal des Río Vélez, umgeben von Hügeln und trockenem Gelände. Das Wasser stammt aus mehreren Zuflüssen, die von den umliegenden Bergen herabkommen, und der Wasserspiegel schwankt je nach Jahreszeit und Niederschlag deutlich.
Der Stausee wurde in den 1980er Jahren gebaut, um die Wasserversorgung der Küstengemeinden der Axarquía-Region zu sichern. Zuvor war die Gegend stark von saisonalen Regenfällen abhängig, und Wasserknappheit war in Trockenjahren ein wiederkehrendes Problem.
Das Reservoir ist ein beliebter Ort für Spaziergänge, und viele Besucher beobachten von den Uferwegen aus Wasservögel und andere Tiere. Besonders in den Morgenstunden ist das Ufer ein ruhiger Treffpunkt für Einheimische aus den umliegenden Dörfern.
Der Stausee ist von der N-335 und kleineren Nebenstraßen gut erreichbar, und an mehreren Stellen gibt es Parkplätze in der Nähe des Ufers. Ein Besuch in den Herbst- oder Wintermonaten lohnt sich besonders, da der Wasserspiegel nach den ersten Regenfällen deutlich ansteigt.
Wenn der Wasserspiegel in sehr trockenen Jahren besonders stark sinkt, tauchen die Überreste des alten Dorfes Alhama de la Viñuela auf, das beim Bau des Staudamms geflutet wurde. Die sichtbaren Mauerreste erinnern daran, dass für den Bau des Reservoirs ganze Gemeinden umgesiedelt werden mussten.
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