Embalse de la Santa Espina, Stausee in Spanien
Der Embalse de la Santa Espina ist ein Stausee in der Provinz Valladolid in Kastilien-Leon und liegt am Fluss Bajoz. Das Bauwerk entstand in den 1960er Jahren mit einer Kapazitat von 60.000 Kubikmetern und dient heute hauptsachlich als Angelplatz und Wanderziel statt zur Bewasserung landwirtschaftlicher Flachen.
Der Stausee wurde in den 1960er Jahren vom Servicio de Concentracion Parcelaria mit Lockerschuttmaterial und einem Tonkern erbaut, um Bewasserungswasser fur die Agrarflachen des Tales bereitzustellen. Im Laufe der Zeit verlagerte sich die Nutzung hin zu Freizeit und Naturschutz, wobei die Wasserlandschaft heute als schutzwurdiger Raum fur Vogelarten fungiert.
Das Kloster Santa Espina prägt die kulturelle Identität des Ortes seit seiner Gründung im 12. Jahrhundert. Die Kirche und die umliegenden Gebäude zeigen, wie die religiöse Tradition das tägliche Leben der wenigen Bewohner geprägt hat und weiterhin Besucher anzieht.
Das Gelande ist einfach zu besuchen und ermoglicht kurze, entspannte Spaziergange um das Wasser oder entlang des Senda del Pantano Wegs, der vom Kloster zum nahen Dorf Castromonte fuhrt. Bequeme Kleidung, Wasser und Respekt vor der Tierwelt sind empfehlenswert, wahrend Drohnen nicht gestattet sind.
Das Wasser beherbergt den Gallipato, einen kleinen Molch, der auf der Iberischen Halbinsel heimisch ist und eine ungewohnliche Abwehrstrategie mit giftigen Rippen aufweist. Diese seltene Art wird oft ubersehen, obwohl sie an den Ufern beobachtet werden kann, besonders wahrend der Paarungszeit von Januar bis Februar.
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