Joaquín Díaz Ethnographic Museum, Ethnographisches Museum in Urueña, Spanien
Das Joaquín Díaz Ethnografische Museum zeigt traditionelle Musikinstrumente und Gegenstände des Alltagslebens in einem Gebäude aus dem 18. Jahrhundert in Urueña, Provinz Valladolid. Die Sammlungen präsentieren Handwerk, Kleidung und Objekte, die einen Einblick in ländliche Lebensweisen geben.
Das Museum entstand aus der privaten Sammlung des Ethnomusikologen Joaquín Díaz González, der das musikalische Erbe der Iberischen Halbinsel bewahren wollte. Die Institution wurde 1985 gegründet und 1991 der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Das Museum hat die Aufgabe übernommen, die musikalischen Traditionen der Iberischen Halbinsel lebendig zu halten und zeigt täglich, wie diese Musik das Leben der Menschen dort geprägt hat. Die Besucherinnen und Besucher sehen Fotos und Dokumente, die zeigen, wie sich diese Traditionen im Laufe der Zeit verändert haben.
Der Besuch sollte unter der Woche geplant werden, da die Sammlungen montags bis samstags zu sehen sind, während die Öffnungszeiten sonntags kürzer ausfallen. Das kleine Museumsgebäude lässt sich in etwa einer bis zwei Stunden erkunden.
Das Museum besitzt eine bemerkenswerte Sammlung von Schallplatten und historischen Tonaufnahmen, die die Entwicklung der regionalen Volksmusik dokumentieren. Diese Aufnahmen zeigen, wie die Musik sich über Jahrzehnte hinweg verändert hat und bieten einen seltenen Einblick in vergangene Klänge.
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