Far de la Mola, Leuchtturm auf östlichen Klippen, Formentera, Spanien
Der Leuchtturm Far de la Mola steht auf einem Felsen an der Ostküste von Formentera und ragt 22 Meter in die Höhe, während die Klippe selbst etwa 158 Meter über dem Mittelmeer aufsteigt. Das Gebäude beherbergt heute ein Museum mit Ausstellungen zur Seefahrtsgeschichte.
Der Leuchtturm wurde von Architect Emili Pou y Bonet entworfen und nahm seinen Betrieb im November 1861 auf, um Schiffe in den Balearen-Gewässern zu leiten. Diese Konstruktion markiert einen wichtigen Punkt in der Seefahrtsgeschichte der Region.
Der Leuchtturm enthält Räume, die der Seefahrtsgeschichte gewidmet sind und zeigen, welche Rolle solche Bauwerke für die Navigation auf dem Meer spielten. Man sieht hier Ausstellungen, die erklären, wie Seeleute sich über Jahrhunderte hinweg orientiert haben.
Der Besuch ist von Dienstag bis Sonntag von 10:00 bis 14:00 Uhr möglich, mit zusätzlichen Abendstunden mittwochs und sonntags in den Sommermonaten. Der Standort auf der Klippe bietet dramatische Aussichten, daher sollte man festes Schuhwerk tragen und auf unebene Wege vorbereitet sein.
Der französische Schriftsteller Jules Verne erwähnte diese Latarnia in seinem Roman Hector Servadac und stellte sie als Arbeitsplatz des Astronomen Palmin Rosete dar. Diese literarische Referenz verbindet das reale Bauwerk mit Vernes Fantasiegeschichte über einen Kometeneinschlag.
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