Convent of Porta Coeli, Valladolid, Katholisches Kloster im Zentrum von Valladolid, Spanien
Das Konvent von Porta Coeli ist ein katholisches Kloster im Zentrum Valladolids, dessen Kirche ein einzelnes Kirchenschiff mit Querschiff besitzt. Das Gebäude zeigt Steinmauern und eine Backsteinfassade mit klassischem Giebeldach, das sich auf eine solide Bauweise aus der spanischen Kolonialzeit bezieht.
Das Kloster wurde 1601 von Mariana de Paz gegründet, der Witwe eines Ratsmitglieds, mit Unterstützung durch Rodrigo Calderon. Im Jahr 1626 schenkte König Philipp IV. dem Kloster die Casas de Picos, ein Anwesen, das er von Calderon konfisziert hatte.
Das Kloster beherbergt Werke des Malers Orazio Borgianni und Grabdenkmäler von zwei Mitgliedern der Familie Calderon. Diese Kunstwerke prägen bis heute das Innere des Heiligtums und erinnern an die Gönner, die das Kloster unterstützten.
Das Gebäude liegt zwei Straßenblöcke von der Plaza Mayor an der Calle Teresa Gil und funktioniert weiterhin als aktive religiöse Gemeinschaft. Besucher sollten beachten, dass es sich um eine funktionierende Pfarrgemeinde handelt, daher können Besuchszeiten durch Gebetszeiten oder Veranstaltungen beeinflusst werden.
Das Kloster verdankt sein Erscheinungsbild der großzügigen Unterstützung wohlhabender Gönner, deren wirtschaftliche Erfolge sich in der soliden Architektur widerspiegelten. Besonders interessant ist, dass die Grundstückserweiterung durch eine königliche Konfiskation erfolgte, was die politischen Verflechtungen zwischen Klöstern und der Krone in dieser Epoche zeigt.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.