Los Peñascales, Wohnviertel in Torrelodones und Las Rozas de Madrid, Spanien.
Los Peñascales ist ein Wohngebiet zwischen der Sierra del Hoyo und dem Wald von El Pardo, das sich auf felsigem Granitgelände erstreckt und vor allem aus Einfamilienhäusern besteht. Die Bebauung ist aufgelockert und die Grundstücke sind großzügig geschnitten, sodass zwischen den Häusern viel Freiraum bleibt.
Das Gebiet bestand ursprünglich aus Gemeinschaftsland und großen Gütern, die im späten 19. Jahrhundert als Sommerfrische für wohlhabende Familien aus Madrid genutzt wurden. Diese Nutzung legte den Grundstein für die spätere Erschließung als Wohngebiet.
Der Stadtteil beherbergt die Kirche Nuestra Señora de la Merced, die als lokaler Treffpunkt dient und dem Gebiet einen ruhigen, dörflichen Charakter verleiht. Ein früherer Sommersitz des Nationalen Industrie-Instituts wurde in ein Kongresszentrum umgewandelt und ist heute ein markanter Punkt im Gebiet.
Das Gebiet liegt nordwestlich von Madrid und ist über die Autobahn A-6 gut zu erreichen. Wer mit dem Auto kommt, findet sich dank der übersichtlichen Straßenführung leicht zurecht, sollte aber bedenken, dass die Bebauung sehr verstreut ist.
Mitten im Gebiet liegt der Stausee Gabriel Enríquez de la Orden, der vom Bach Trofas gespeist wird und einen echten Kontrast zur Wohnbebauung rundherum bildet. Wer durch die Straßen fährt, stößt unversehens auf dieses Gewässer, das in einer Wohngegend kaum zu erwarten wäre.
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