Iglesia de San Matías, Kaiserliche Kirche im Realejo-Viertel, Granada, Spanien
Die Iglesia de San Matías ist eine Kirche im Stil der spanischen Renaissance, die sich im Realejo-Viertel von Granada befindet. Das Gebäude hat ein einzelnes Kirchenschiff mit einem polygonalen Chor, spitzbogigen Gewölben und weißen Stuckarbeiten unter einem Satteldach.
Das Gebäude entstand an der Stelle einer früheren Moschee namens Jima Abraen und wurde nach dem Besuch von Kaiser Karl I. im Jahr 1526 in den Rang einer Kapelle erhoben. Dieser Besuch markierte einen Wendepunkt in der religiösen Geschichte des Ortes nach der Eroberung Granadas.
Die Kirche trägt den Namen eines der zwölf Apostel und ist eng mit dem Alltag des Viertels verbunden. Die Menschen aus Realejo betrachten sie als ein wichtiger Bezugspunkt der Nachbarschaft, besonders wegen der Kunstschätze, die darin bewahrt werden.
Die Kirche liegt an der Calle San Matías im Herzen des traditionellen Realejo-Viertels, wo man leicht zu Fuß hingelangt. In der näheren Umgebung gibt es zahlreiche kleine Geschäfte, Tapas-Bars und andere Kirchen zu erkunden, was einen Besuch gut in einen längeren Spaziergang einbinden lässt.
Die Außenseite weist drei Eingänge auf, von denen der Haupteingang mit Renaissance-Medaillons und Reliefköpfen von Sebastián de Alcántara geschmückt ist. Diese kunstvolle Fassadengestaltung unterscheidet das Gebäude von vielen anderen religiösen Bauten in der Stadt.
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