House of the Seven Chimneys, Geschütztes Regierungsgebäude am Plaza del Rey, Madrid, Spanien.
Das Haus der Sieben Schornsteine ist ein Verwaltungsgebäude in Madrid mit charakteristischen barocken Merkmalen, insbesondere den sieben Schornsteinen auf dem Dach und rechteckigen Fenstern, die an der Fassade verteilt sind. Der Bau zeigt typische Merkmale der Madrider Renaissancearchitektur und liegt am Plaza del Rey.
Der Bau entstand zwischen 1574 und 1577 unter der Leitung des Architekten Antonio Sillero als Privatresidenz. Im 17. Jahrhundert war das Haus Sitz des britischen Botschafters Sir Richard Fanshawe und verkörperte damit die diplomatische Geschichte Madrids.
Das Gebäude beherbergte während des Primo-de-Rivera-Regimes den Frauenclub Lyceum Club und spielte eine Rolle in den spanischen Frauenbewegungen des 20. Jahrhunderts. Dieser Ort verbindet die Geschichte weiblicher Zusammenkünfte mit der moderneren Nutzung als Verwaltungsbau.
Das Gebäude liegt zentral in der Nähe der U-Bahn-Stationen Banco de España und Chueca, was eine gute Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln gewährleistet. Heute fungiert es als Teil des spanischen Kulturministeriums und ist hauptsächlich vom Äußeren sichtbar, wobei der Innenzugang begrenzt sein kann.
Bei Renovierungen im 19. Jahrhundert entdeckten Arbeiter menschliche Überreste und eine Münzbörse aus der Zeit Philipps II. in den Kellermauern. Diese archäologischen Funde deuten darauf hin, dass das Gelände eine komplexe und lange Geschichte vor der Errichtung des heutigen Gebäudes hatte.
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