Museum Jaén, Kunst- und Archäologiemuseum in Jaén, Spanien.
Das Museo de Jaén ist ein Kunst- und Archäologiemuseum mit zwei Hauptsammlungen, die Werke und Funde vom Altertum bis ins 20. Jahrhundert zeigen. Die Räume sind so gestaltet, dass man Kunstobjekte und historische Artefakte nebeneinander betrachten kann, was einen Überblick über die Entwicklung der Region bietet.
Das Museum geht auf das Jahr 1846 zurück, als das Museo de Pintura im Convento de la Compañía de Jesús Werke aus der Mendizábal-Enteignung zeigte. 1914 wurde es zum Museo Provincial de Bellas Artes im Palacio de la Diputación unter der Leitung von Alfredo Cazabán Laguna. 1920 trieb José del Prado y Palacio den Neubau am Paseo de la Estación voran, entworfen von Antonio Flórez Urdapilleta und 1920 fertiggestellt. 1969 fusionierte es mit dem 1963 gegründeten Archäologiemuseum zum Museo Provincial de Jaén.
Die archäologische Abteilung zeigt Funde aus verschiedenen Epochen der Region, darunter römische Mosaiken und Objekte aus der Iberer-, Westgoten- und Al-Andalus-Zeit. Diese Sammlung erzählt von den verschiedenen Bevölkerungen, die die Gegend über Jahrtausende hinweg geprägt haben.
Der Hauptbau liegt am Paseo de la Estación auf einer erhöhten Plattform, die über zwei Treppenläufe erreicht wird; der Eingang ist nicht stufenlos. Die Archäologie nimmt Erdgeschoss und Zwischengeschoss ein, die Kunstabteilung das Obergeschoss. Zwei Anbauten von Luis Berges Roldán beherbergen Büros, Labore, Magazine und Wechselausstellungen, die Skulpturen von Porcuna im Untergeschoss des Nordbaus.
Zwei besonders beeindruckende Stücke der Sammlung sind die Iberer-Statue Lobo de El Pajarillo und die Skulptur Guerrero de la doble armadura, beide wichtige archäologische Funde der Region. Diese Werke zeigen das hohe Handwerksniveau der antiken Bevölkerungen und sind in ganz Spanien bekannt.
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