Zisterzienserinnenkloster San Joaquín y Santa Ana, Zisterzienserinnenkloster im neoklassizistischen Stil in Valladolid, Spanien
Das Real Monasterio de San Joaquín y Santa Ana ist ein neoklassizistisches Kloster, ab 1780 nach Plänen von Francesco Sabatini errichtet, mit grauer Steinfassade, Dreiecksgiebel mit dem königlichen Wappen und einer Statue der heiligen Anna in einer Nische über dem Portal. Die Kirche ist elliptisch und wird von einer ovalen Kuppel über toskanischen Pilastern gedeckt; an der Längsachse liegen ein quadratischer Portikus und eine quadratische Hauptkapelle.
Das ursprüngliche Konvent wurde 1596 für Bernhardinerinnen der Rekollektinnen gegründet und von Francisco Praves errichtet. 1777 war es baufällig, und die Gemeinschaft bat ihren königlichen Patron Carlos III. um Hilfe; er ließ die Pläne von Francesco Sabatini anfertigen. Die Arbeiten begannen 1780, zuerst unter Francisco Balzaina, später unter M. Mariátegui, und 1787 wurde der Bau eingeweiht. Seit dem 23. März 1956 ist er als Bien de Interés Cultural geschützt.
Das Kloster beherbergt weiterhin eine Gemeinschaft von Zisterzienserinnen des Bernhardinerordens und ist Sitz der Cofradía del Santo Entierro, einer Bruderschaft, die an den Prozessionen der Karwoche in Valladolid teilnimmt. 1978 wurde die Kirche als Museum für sakrale Kunst eingerichtet, mit Barockskulpturen von Gregorio Fernández und Pedro de Mena.
Das Museum für sakrale Kunst wurde 1978 in der Kirche eingerichtet, sodass die Goya-Gemälde und die Barockskulpturen bei einem Besuch zu sehen sind. Das Kloster steht an der Plaza de Santa Ana, gegenüber dem Brunnenbecken vor der Fassade. Achten Sie auf die Anna-Statue aus dem 16. Jahrhundert in ihrer Nische über dem Portal.
Das Kloster beherbergt Werke von Goya sowie Barockplastiken berühmter Künstler wie Gregorio Fernández und Pedro de Mena. Diese bedeutende Kunstsammlung macht es zu einem wichtigen Ort für Liebhaber spanischer Barockkunst.
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