Monastery of la Consolación, Gotisches Kloster in Calabazanos, Spanien
Das Kloster La Consolacion ist ein Gebaude mit zwei Kreuzgangen aus dem 16. Jahrhundert, die spitzbogige Fenster und Spitzbogengewolbe zeigen. Es beherbergt auch ein alabasternes Grabmal und ist ein wichtiges Zeugnis der Gotischen Architektur dieser Zeit.
Leonor de Castilla grundete das Kloster 1458 und siedelte eine Klarissen-Gemeinschaft von Amusco an, um den letzten Willen ihres Mannes Pedro Manrique zu erfullen. Diese Grundung machte es zu einem wichtigen religiosen Zentrum in der Region.
Die Nonnen hier stellen seit Generationen regionale Süßwaren her, die man direkt kaufen kann: Kokosbonbons, kastilianisches Gebäck, Perrunillas und Blätterteigtaschen mit Engelshaar-Fäden. Diese handwerkliche Tradition ist im Alltag des Klosters noch heute lebendig und wird von Besuchern geschätzt.
Das Kloster befindet sich in der Nahe von Villamuriel de Cerrato und ist am einfachsten zu Fuss zu erkunden, wobei die beiden Kreuzgange den Kern des Gebaudes bilden. Die Nonnen verkaufen ihre hausgemachten Sussen uber ein traditionelles Fenster, das nur zu bestimmten Tageszeiten geoffnet ist.
Die Koenigin Isabella I. von Kastilien besuchte hier eine Aufführung eines religiosen Dramas namens Auto Sacramental, das speziell für diesen besonderen Anlass innerhalb der Klostermauern inszeniert wurde. Dies zeigt, dass das Kloster nicht nur religiós wichtig, sondern auch ein Ort für kulturelle und künstlerische Veranstaltungen war.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.