Parque de las Presillas, Stadtpark in Alcorcón, Spanien.
Der Parque de las Presillas ist ein großer Stadtpark in Alcorcón, einer Stadt südwestlich von Madrid, mit einem ausgedehnten Steinkiefernwald und einem Hain aus über hundert Jahre alten Korkeichen. Der Park wechselt zwischen dichteren Waldabschnitten und offeneren Flächen mit unterschiedlicher Bepflanzung.
Das Gebiet diente bis Anfang der 1990er Jahre als Militärgut und wurde erst dann von der Stadt Alcorcón übernommen, als der Bau der nahen Autobahn M-40 begann. Mit dem Kauf des Geländes verwandelte sich die ehemalige Landwirtschaftsfläche schrittweise in einen öffentlichen Park.
Die Korkeichen im Park gehören zu den letzten Überresten der ursprünglichen Vegetation, die früher die gesamte Gegend um Madrid bedeckte. Wer durch diesen Teil des Parks spaziert, kann die knorrigen, dicken Stämme aus nächster Nähe betrachten und versteht, warum die Einwohner Alcorcóns diesen Bereich mit besonderer Sorgfalt pflegen.
Der Park liegt zwischen mehreren Wohnvierteln und ist von verschiedenen Seiten zu Fuß erreichbar. Ein Besuch am frühen Morgen oder am späten Nachmittag lohnt sich, da der Lärm der nahen Schnellstraßen dann etwas weniger störend ist.
Die Korkeichen des Parks sind vom spanischen Landwirtschaftsministerium offiziell als einheimische Samenquelle für Wiederaufforstungsprojekte in der gesamten Region anerkannt. Das bedeutet, dass diese Bäume aktiv zur Erneuerung anderer Wälder in und um Madrid beitragen.
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