Teatro Alcázar, Theater in der Calle de Alcalá, Madrid, Spanien
Das Teatro Alcázar ist ein Theatergebäude in der Madrider Innenstadt, an der Calle de Alcalá gelegen, mit einer Fassade aus rotem Backstein und klassischen Architekturelementen. Im Inneren verfügt es über ein Parkett mit mehreren Sitzreihen, seitliche Logen und zwei Ränge, die zusammen mehr als 800 Zuschauer aufnehmen können.
Das Theater wurde auf dem Grundstück des früheren Trianón Palace in der Calle de Alcalá 20 errichtet, nach Plänen von Eduardo Sánchez Eznarriaga, der vor der Fertigstellung starb; Eduardo Lozano Lardet vollendete den Bau. Es eröffnete am 27. Januar 1925 mit Leo Falls Operette Madame Pompadour. Ursprünglich als Palacio de los Recreos geplant, hieß es bis 1940 Teatro Alkázar, als das Franco-Regime ausländisch klingende Namen verbot und es in Teatro Alcázar umbenannt wurde.
Das Teatro Alcázar liegt an der Calle de Alcalá, einer der bekanntesten Straßen Madrids, was dem Haus ein besonderes Gewicht verleiht. Die Kombination aus Theater, Musicals und Komödien zieht ein breites Publikum an, das den Saal regelmäßig füllt.
Das Theater befindet sich an der Calle de Alcalá und ist zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar, da sich mehrere Metrostationen in der Nähe befinden. Es ist ratsam, die Vorstellungszeiten im Voraus zu prüfen und Tickets frühzeitig zu reservieren, besonders am Wochenende.
Das Theater steht auf dem Grundstück des früheren Trianón Palace in der Calle de Alcalá 20. In seinen Kellerräumen befand sich die Diskothek Alcalá 20, bei deren Brand am 17. Dezember 1983 81 Menschen starben; erst 22 Jahre später öffnete sie wieder. Ein weiterer Brand im Juni 2013 traf die Büros im Obergeschoss und überflutete das Gebäude, sodass der Saal wochenlang geschlossen blieb.
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