Valle de la Fuenfría, Tal in Spanien
Das Valle de la Fuenfría ist ein Gebirgstal in der Sierra de Guadarrama, in der Gemeinde Madrid, das von Kiefernwäldern bedeckt und von kleinen Bächen durchzogen wird. Das Gelände ist uneben und variiert zwischen flachen Abschnitten entlang der Bachläufe und steileren Hängen, die zum Puerto de la Fuenfría führen.
Das Tal diente seit der Römerzeit als Durchgang zwischen Madrid und Segovia, und Teile des gepflasterten Weges sind noch heute sichtbar. Im 18. Jahrhundert ließ die Krone eine neue Straße für den Sommerverkehr anlegen, und im 19. Jahrhundert brachte die Eisenbahn nach Cercedilla eine erste Welle von Wanderern in die Region.
Das Tal beherbergt noch heute begehbare Abschnitte eines alten Römerwegs, der einst Kastilien mit der Hochebene verband. Zwischen den Kiefern sind Tafeln mit Versen bekannter spanischer Dichter aufgestellt, die Wanderer beim Gehen begleiten.
Der Ausgangspunkt liegt nahe Cercedilla, das mit dem Zug erreichbar ist; von dort führt eine asphaltierte Straße bis zu den ersten Wanderwegen. Wetterwechsel können im Tal schnell eintreten, daher ist festes Schuhwerk und eine Schicht mehr im Rucksack immer sinnvoll.
Im Tal gibt es eine Stelle namens Ducha de los Alemanes, einen kleinen natürlichen Wasserfall, der seinen Namen deutschen Bergsteigern verdankt, die ihn zu Beginn des 20. Jahrhunderts nutzten. Wanderer halten dort bis heute an, um sich nach dem Aufstieg zu erfrischen.
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