Cartuja Santa María Porta Coeli, Kartäuserkloster in Serra, Spanien
Die Kartause Porta Coeli ist ein Kloster mit gotischer Architektur, das sich in einem abgelegenen Tal in Serra befindet und von Landwirtschaftsflächen umgeben ist. Das Gebäude zeigt typische gotische Merkmale wie Spitzbögen, Rippengewölbe und große Fenster, die für diese Zeit charakteristisch sind.
Das Kloster wurde 1272 von Bischof Andreu d'Albalat gegründet und war das erste kartusianische Etablissement im Königreich Valencia. Seine Gründung markierte einen wichtigen Moment in der Expansion dieser religiösen Gemeinschaft in die Krone Aragón.
Das Kloster ist eng mit der Übersetzung der Valencianischen Bibel durch Bonifaci Ferrer verbunden, einen Bruder des Schutzheiligen Valencias. Diese literarische Arbeit prägte das religiöse Verständnis in der Region nachhaltig.
Das Kloster funktioniert als aktive religiöse Gemeinschaft mit strengen Zugangsregelungen für Besucher. Es ist wichtig, vorher Informationen über die Besuchsmöglichkeiten einzuholen, da die Kartäuser traditionelle stille Lebensweisen praktizieren.
Ein mittelalterlicher gotischer Aquädukt mit zwölf Bögen steht neben dem Kloster und zeigt die architektonischen Fähigkeiten des 14. Jahrhunderts. Diese Konstruktion war notwendig, um Wasser durch das abgelegene Tal zu transportieren und die Gemeinschaft zu versorgen.
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