Castell d'Ali Maimo, Mittelalterliche Burg in Olocau und Marines, Valencia, Spanien
Castell d'Ali Maimo ist eine mittelalterliche Festung in den Gemeinden Olocau und Marines, die sich an die hügelige Landschaft anpasst. Die Anlage zeigt zwei überlagernde Befestigungsbereiche mit Mauerfragmenten und Ruinen, die noch heute ihre einstige Wehrhaftigkeit erahnen lassen.
Die Festung wurde erstmals in Schriften des 11. Jahrhunderts erwahnt und spielte eine Schlusserolle beim Widerstand gegen die Eroberung durch Konig Jakob I. Sie ergab sich als eine der letzten Burgen der Region und markierte damit das Ende der muslimischen Herrschaft in Valencia.
Die Burg erhielt die Bezeichnung Kulturgut und würdigt ihre Bedeutung für die Erhaltung der mittelalterlichen Militärarchitektur Valencias.
Der Zugang zur Ruine erfolgt uber den Camino del Castillo, ein lokaler Wanderweg, der zu den Resten der Festung fuhrt. Der Aufstieg ist steil und erfordert festes Schuhwerk, besonders nach Regen, wenn der Boden rutschig sein kann.
Der Name der Festung deutet auf ihre islamische Vergangenheit hin und bezieht sich auf einen lokalen Anführer oder Besitzer aus der Zeit vor der Eroberung. Diese Bezeichnung ist seltener und wird oft ubersehen, obwohl sie direkt die kulturelle Schicht der Region offenbart, in der Muslime, Christen und andere Gemeinschaften nebeneinander existierten.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.