Campa Torres, Archäologische Stätte in Gijón, Spanien.
Campa Torres ist eine archäologische Stätte an der asturischen Küste, die Reste einer antiken Befestigungssiedlung mit Steingebäuden und Wehrgräben zeigt. Die Ausgrabungen enthüllen mehrere Brunnen mit Treppen sowie Schmelzöfen, die unter den Fußböden älterer Häuser gefunden wurden.
Die Stätte wurde im 5. Jahrhundert vor Christus als Oppidum Noega gegründet und diente als Defensivsiedlung der Cilúrnigos. Der Standort war über Jahrhunderte hinweg besiedelt, bevor die Gemeinschaft schließlich aufgelöst wurde.
Der Ort trägt den Namen der alten cilúrner Bevölkerung und zeigt, wie diese Siedler ihr tägliches Leben gestalteten. Die Gebäudegrundrisse und Werkstattabfälle erzählen von handwerklichen Aktivitäten und sozialen Strukturen, die Besucher beim Erkunden der Ruinen nachvollziehen können.
Das Gelände ist weitläufig und erfordert bequeme Schuhe zum Erkunden der unebenen Oberflächen und aufgedeckten Strukturen. Ein Museum in einem ehemaligen Bunker aus dem Spanischen Bürgerkrieg zeigt Funde und Modelle, die zum Verständnis der archäologischen Entdeckungen beitragen.
Der Ort enthält drei intakte Brunnen mit verschliffenen Treppen, die in den felsen gehauen wurden und zeigen, wie die Bewohner Wasser beschafften. Diese unterirdischen Systeme verdeutlichen die technischen Fähigkeiten und die langfristige Besiedlung des Ortes.
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