Embalse del Ebro, Stausee zwischen Kantabrien und Burgos, Spanien
Der Ebro-Stausee ist ein Wasserreservoir zwischen den Provinzen Burgos und Kantabrien, umgeben von Wiesen, Eichenwäldern und Bergen. Das Wasser erstreckt sich über 22 Kilometer und bildet eine Grenze zwischen zwei Regionen im Norden Spaniens.
Das Reservoir wurde 1952 fertiggestellt und überflutete neun Dörfer, deren Bewohner in höher gelegene Orte am Ufer umziehen mussten. Die Überschwemmung veränderte die Landschaft dauerhaft und schuf eine neue Geografie für die beiden Provinzen.
Einheimische nutzen die Uferstraßen für den Sonntagsspaziergang und um in den kleinen Anlegestellen am Wasser zusammenzukommen. Fischer treffen sich früh am Morgen an den flacheren Abschnitten und teilen Plätze miteinander, die seit Jahrzehnten bekannt sind.
Die Straßen rund um das Reservoir sind gut befahrbar und erlauben eine vollständige Umrundung in etwa einer Stunde. An mehreren Punkten gibt es Parkplätze und Aussichtspunkte, die den Zugang zum Ufer erleichtern.
Bei niedrigem Wasserstand werden die Überreste einer untergetauchten Kirche in Las Rozas sichtbar und über einen Holzsteg erreichbar. Glocken und Mauern ragen aus dem Wasser und zeigen das alte Dorf, das 1952 verschwand.
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