Jánovas, Ortschaft in Spanien
Jánovas ist ein kleines Dorf in der Provinz Huesca in der Region Sobrarbe, das am Fluss Ara liegt. Das Dorf besteht aus einer Hauptstraße mit einer Kirche aus dem 16. Jahrhundert, einigen renovierten Häusern und einem Gemeinschaftszentrum, während viele andere Gebäude noch in Ruinen sind und von der langen Verlassenheit des Ortes zeugen.
In den 1950er Jahren erfuhren die Bewohner, dass ein Staudamm ihr Dorf überfluten würde, was zu erzwungenen Umzügen und Enteignungen führte. Die Pläne wurden jedoch später verworfen, ließen aber ein verlassenes Dorf zurück, das erst seit einigen Jahren durch Renovierungsbemühungen wiederbelebt wird.
Der Name Jánovas stammt aus dem lokalen Aragonischen und bedeutet 'neuer Ort'. Die Bewohner des Dorfes haben eine starke Identität bewahrt, die sich in dem Motto 'Jánovas no se rinde' (Jánovas ergibt sich nicht) widerspiegelt, das für Widerstand und Ausdauer steht. Besucher können diese Gesinnung in den renovierten Häusern und den Gemeinschaftsräumen spüren, wo Einwohner und Freunde des Ortes zusammenkommen.
Das Dorf ist über eine unbefestigte Straße erreichbar, die bei Regen schwierig befahrbar sein kann, und der Zugang kann durch hohen Wasserstand des Ara-Flusses beeinträchtigt werden. Besucher sollten sich auf unebenes Gelände und begrenzte Infrastruktur einstellen, da sich das Dorf noch in Wiederaufbau befindet und einfache Bedingungen vorherrschen.
Der 100 Jahre alte Holzsteg über den Fluss Ara wurde von Einheimischen mehrmals erneuert und bleibt ein Symbol für die Ausdauer des Dorfes. Die Kirche San Miguel aus dem 16. Jahrhundert wurde tatsächlich in ein anderes Dorf transportiert, um sie vor den Zerstörungen des Staudammprojekts zu bewahren, und wurde später zurückgebracht.
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