Ermita de San Urbez, Einsiedelei im Cañón de Añisclo, Spanien.
Die Ermita de San Urbez ist eine Felsenkirche in der Schlucht Cañón de Añisclo, die sich direkt gegen eine Felswand schmiegt. Das Gebäude nutzt die natürliche Felsformation als Dach und zeigt einen halbrunden Eingang mit rustikalem Steinwerk.
Das Gotteshaus entstand zwischen dem 11. und 12. Jahrhundert und ist mit dem heiligen Urbanus verbunden, einem Einsiedler aus Bordeaux, der hier in den Bergen lebte. Die Einsiedelei bewahrt die Verbindung zu dieser frühmittelalterlichen Tradition der Bergbewohner.
Die Einsiedelei ist ein Pilgerort in den Pyrenäen, an dem Menschen das ganze Jahr über kommen, um um Regen zu bitten. Prozessionen finden hier statt, wenn Trockenheit die Region bedroht.
Besucher erreichen die Einsiedelei über einen Wanderweg vom Parkplatz in der Nähe von Escalona, der die Brücke über den Rio Bellós überquert. Der Weg ist leicht begehbar, aber in den Wintermonaten kann es rutschig werden, daher sollten feste Schuhe mitgenommen werden.
Im Inneren der Kapelle befindet sich eine große Steinplatte, auf der der heilige Urbanus Berichten zufolge schlief. Die Platte ist neben einer modernen Steinschnitzerei in einer Wandernische zu sehen.
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