Mont Perdu in den Pyrenäen, Gebirgserbe zwischen Hautes-Pyrénées und Provinz Huesca.
Das Pyrenaen-Mont Perdu Welterbe erstreckt sich uber zwei nationale Parks mit tiefen Canyons, steilen Zirkuswaenden, Wiesen, Hoehlen und Waeldern an der Grenze zwischen Frankreich und Spanien. Die Landschaft zeigt dramatische Felswande auf der franzoesischen Seite und zwei der groessten Schluechten Europas auf der spanischen Seite.
Menschen haben diese Bergregion seit der Altsteinzeit bewohnt, wie archaeologische Funde wie Dolmen und Steinkreise zeigen, die ueber die Bergkette verteilt sind. Diese Maerker deuten auf lange etablierte Siedlungsmuster hin, die sich durch die Jahrtausende entwickelt haben.
Hirten nutzen die Bergweiden seit Generationen für den Wechsel ihrer Herden zwischen den Höhenlagen, eine Praxis, die bis heute das Leben in der Region prägt. Diese jahreszeitliche Wanderung zeigt sich in den verschiedenen Höhenstufen und den Wegen, die Wanderer auf ihren Erkundungen entdecken.
Die beste Zeit zum Wandern ist von Fruehjahr bis Herbst, wenn die hoeheren Wege schneebefreit sind und die Verhuelltnisse am staendigsten sind. Besucher finden in Torla Informationszentren mit Angaben zu Wegen, Tierwelt und Sicherheit fuer ihre Bergtouren.
Die Zirkuswaende auf der franzoesischen Seite zaehlen zu den steilsten in Europa und bilden ein amphitheatrisches Tal-Design, das selten anderswo zu finden ist. Diese geologische Formation entstand durch intensive Gletschererrosion ueber Millionen von Jahren.
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