Gavarnie-Fälle, Wasserfall in Hautes-Pyrénées, Frankreich
Die Gavarnie-Wasserfälle stürzen in mehreren Stufen über Kalksteinfelsen hinab und bilden eine beeindruckende Szenerie mit einer Hauptfallhöhe von 281 Metern. Das Wasser fällt dabei in einem natürlichen Amphitheater ab, das von steilen Felswänden umgeben ist.
Die Wasserfälle entstanden vor etwa 20 000 Jahren durch Gletschererosion, die tiefe Täler in die Berglandschaft grub. Diese Bewegung der Eismassen formte die charakteristische Amphitheater-Form, die man heute sieht.
Die Wasserfälle wurden 1967 Teil des Nationalparks Pyrenäen und erhielten 1997 die UNESCO-Welterbe-Anerkennung.
Sie erreichen die Wasserfälle über einen gekennzeichneten Wanderweg vom Dorf Gavarnie aus, der durch gut gepflegte Wege führt. Die Bedingungen können je nach Jahreszeit stark variieren, mit Schnee im Winter und möglicherweise schlammigen Abschnitten nach Regen.
Im Winter können die Wasserfälle völlig gefrieren und bilden dann eine spektakuläre Eisskulptur statt fließenden Wasser. Im Sommer dagegen kann die Schmelzwassermenge so groß werden, dass die Kraft des Wassers die Luft um die Felsen erschüttert.
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