Pico Central de la Cascada, Kalksteingipfel in Hautes-Pyrénées, Frankreich
Pico Central de la Cascada ist ein Kalksteingipfel in den Hautes-Pyrénées, der sich an der französisch-spanischen Grenze im Mont-Perdu-Massiv erhebt. Er liegt in der Wasserscheide zwischen den Becken des Adour und des Ebro.
Der Gipfel wurde nach Henri Brulle benannt, einem französischen Bergsteiger, der 1854 geboren wurde und zahlreiche Kletterrouten in den Pyrenäen erschlossen hat. Sein Name ist mit der Erforschung und Erschließung dieser Hochgebirgsregion verbunden.
Der Berg markiert eine natürliche Grenze zwischen dem französischen Departement Hautes-Pyrénées und der spanischen Provinz Huesca in Aragonien. Für die Menschen in den umliegenden Tälern ist dieser Gipfel ein vertrautes Merkmal der Landschaft, das die Region prägt.
Die Besteigung erfordert Bergsteigererfahrung, körperliche Ausdauer und angemessene Ausrüstung für steiles Gelände. Das Wetter kann sich schnell ändern, daher ist es wichtig, frühzeitig zu starten und die Bedingungen zu beobachten.
Die Gesteinszusammensetzung stammt aus der Selandian-Thanetian-Zeit und besteht aus massiven Algenkalksteinen und Miliolith-Kalksteinen. Diese seltene geologische Mischung macht den Berg zu einem Ort von besonderem wissenschaftlichem Interesse für Erdwissenschaftler.
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