Església de Sant Andreu de Palomar, Neugotische Kirche im Bezirk Sant Andreu, Barcelona, Spanien.
Die Església de Sant Andreu de Palomar ist eine neugotische Kirche im Viertel Sant Andreu mit einem lateinischen Grundriss, drei Schiffen und einer zentralen Kuppel. Die Fassade verbindet klassische Säulen mit Zierbögen und schafft einen strukturierten Eindruck.
Das ursprüngliche Gebäude stammte aus dem 10. Jahrhundert als romanische Kirche, wurde aber 1881 umgebaut und erhielt sein heutiges neugotisches Aussehen. Der Umbau erfolgte unter Leitung des Architekten Pere Falqués, der die Struktur völlig neu gestaltete.
Die Innenwände zeigen Wandmalereien aus den 1950er Jahren, die Szenen aus dem Leben des heiligen Andreas darstellen und den Raum mit religiösen Bildern erfüllen.
Die Kirche ist gut erreichbar mit der U-Bahn Linie L1 an der Station Sant Andreu oder mit mehreren Buslinien in die Nähe. Das Viertel ist ebenso zu Fuß erreichbar und bietet Parkplätze in der Umgebung an.
Die Kuppel stürzte 1882 während der Konstruktion ein, führte aber nicht zu einer Vollumgestaltung, sondern zu einer intelligenten Neulösung mit einer Laterne durch Architekt Josep Domènech i Estapà. Diese Lösung prägt bis heute das Profil der Kirche.
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